Reformierung der freien Jugendarbeit

Ist die offene Jugendarbeit in Meldorf eigentlich noch zeitgemäß? Diese Frage stellte sich aufgrund der sinkenden Besucherzahlen im Meldorfer Jugendzentrum. Seit Jahren wurden neue Konzepte und Möglichkeiten diskutiert. Es fehlte nicht an Bemühungen, aber an nachhaltigen, neuen Ideen.

Die Frage, ob das Jugendzentrum tatsächlich noch von der Stadt betrieben werden sollte, ob der Name „Jugendzentrum“ noch zeitgemäß ist und wie Jugendarbeit heute funktionieren kann, sollte im zuständigen Ausschuss für Generationen und Soziales zur Diskussion gestellt werden. Im Ausschuss stellte ich den Antrag, die freie Jugendarbeit der Stadt Meldorf öffentlich auszuschreiben, damit Anbieter aus dem Bereich für Jugendbildung ein Konzept mit ihren Ideen vorlegen konnten. Meiner Ansicht nach sollten lieber Institutionen und Menschen mit viel Erfahrung in der Jugendarbeit sich dieses wichtigen Themas annehmen.

Das Ergebnis langer Beratungen war, dass der Fachausschuss das Thema an einen Arbeitskreis übertrug. Der sehr engagierten Arbeit der Arbeitskreismitglieder war es dann zu verdanken, dass in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eine Ausschreibung mit den erforderlichen Kriterien der neuen offenen Jugendarbeit in Meldorf erstellt wurde.

Die iuvo gGmbH konnte mit ihrem Angebot die Mitglieder des Ausschusses und am Ende auch die Stadtvertretung überzeugen und hat zum 1. Mai 2018 als Träger die offene Jugendarbeit im neuen Meldorfer Jugendzentrum übernommen.